Das zweite Kurzvideo eines Projekts, das mit Unterstützung der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen (SUE-NRW) ins Leben gerufen wurde, um das Bewusstsein für die globale Erwärmung unter den in Deutschland lebenden, türkischsprachigen Migrantinnen und Migranten zu schärfen, wurde in den sozialen Medien veröffentlicht.
Der zweite Kurzfilm des Projekts, das unter dem Namen „MigraNatur“ im Rahmen des Demokratischen Arbeitervereins Köln durchgeführt wird, befasst sich mit der Textilproduktion und den Schäden, die übermäßiger Textilkonsum der Umwelt und dem Klima zufügt. Gisela Burckhardt, Vorstandsvorsitzende von Femnet, die die Arbeit in den asiatischen Ländern, in denen Textilien produziert werden, vor Ort verfolgt hat, macht im Film auf extreme Arbeitsbedingungen und Kinderarbeit aufmerksam. Zudem zeigt der Film Beispiele für einen umweltschonenden Textilkonsum.

70 Teilnehmende bei Vorführung mit Frühstück
Im Rahmen des Projekts fand am Sonntag, dem 30. März, im Internationalen Kulturzentrum Bochum eine Veranstaltung mit Frühstück unter dem Titel „Die Auswirkungen der Textilproduktion auf die Umwelt“ statt, an der 70 Personen teilnahmen. Bei der Veranstaltung, die von Projektleiter Yücel Özdemir moderiert wurde, sprachen Ezgi Karakaya, Tim Werner und Emine Kamalak.
Im Anschluss an die Präsentationen betonten die Teilnehmenden, dass mehr Informationsveranstaltungen über die Ursachen der globalen Erwärmung durchgeführt werden sollten. Sie stellten zudem Fragen sowohl zu dem vorbereiteten Kurzfilm als auch zu den Präsentationen.
Hier geht es zum Film: https://youtu.be/VRrM3bvmN3E?si=M4WoLXRk46btAQ52